Bistro Bordeaux im Social Web – Klein, aber fein

Eher zufällig bin ich heute Vormittag über diesen Tweet von Henrike Meinert gestolpert, der mich neugierig machte, was hinter dem Link stecken würde. Einen Klick später war ich schon auf textundblog’s posterous von Markus Trapp und sah in seinem Beitrag dieses Video über eine doch sehr ausgefallene Technik zum Öffnen von Weinflaschen.

Amüsant und nett inszeniert, wurde ich im Abspann auf die weiteren Social Media-Angebote des Bistro Bordeaux aus Evanston, Illinois, aufmerksam. So pflegt man neben dem Mitte Januar 2010 eingerichteten YouTube-Channel (insgesamt vier Clips, die das Bistro Bordeaux vorstellen, sich um schmackhafte Beilagen oder eben um das ungewöhnliche Öffnen von edlen Tropfen drehen) auch einen Twitter-Account sowie einen Facebook-Auftritt (der anders als angegeben leider nicht über den Direktlink zu funktionieren scheint), die ebenfalls allesamt um diesen Zeitpunkt erstellt wurden und ihren Teil zu einem sehr schönen Konzept beitragen.

Während die YouTube-Clips mit Stand heute Mittag durch ihre knapp 310.000 Aufrufe (allein die Korkenzieher-lose Öffnervariante hat 300.000 Aufrufe generiert) eine gehörige Aufmerksamkeit generieren, ergänzt Facebook neben Informationen um die Öffnungszeiten und Co. die Menükarte durch Bilder der Speisen, Trivia rund um Frankreich und natürlich auch Hinweise auf die Weine der Woche um einige Nuancen. Ebenfalls hervorzuheben ist dabei auch der Dialog mit den Kommentatoren als potentielle Kunden, die sich unter den Beiträgen oder auch auf der Pinnwand verewigen und Antworten auf ihre Fragen und Anregungen erhalten. Dialogisch geht es darüber hinaus auch auf Twitter zu. Tweets rund um und zum Bistro Bordeaux werden beantwortet, retweetet, Informationen geteilt und Angebote publiziert, so dass auch hier Mehrwerte für die Gäste in spe geschaffen werden, um sich bereits vor dem Besuch ein überaus sympathisches Bild machen zu können.

Ob Pascal Berthoumieux, der Consummate Host des Bistro Bordeaux (leider fehlt es mir an einer angemessenen Ableitung seiner Jobbezeichnung – Besitzer, Gastgeber, Maitre?), ähnlich dem YouTube- und Facebook-Angebot auch auf Twitter als treibende Kraft bzw. Verfasser hinter den Inhalte steckt, ist nicht ganz ersichtlich, aber zu vermuten. Alles in allem ein sehr schönes Beispiel, wie ein vermeintlich kleines Lokal/Unternehmen mittels Social Media auf sich aufmerksam machen kann, um sich entsprechend positionieren zu können.

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist die fehlende Verknüpfung des Twitter-Accounts auf der Website des Bistros, wie es bereits mit Facebook und YouTube der Fall ist. Aber wer will schon nach dem Haar in der Suppe suchen, wenn das Dargebotene so wohltuend daherkommt?

2 Kommentare

  1. Auch ganz gut macht das doch @Niederlassung …

  2. Holla, nicht schlecht, was die Münchner da abbrennen! Niederlassung hatte ich noch nicht auf dem Schirm, von daher Danke für den Hinweis🙂

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: