Präsentation Location Based Services (Work in Progress)

Wie heute Vormittag bereits angedroht, gibt es nach meiner gestrigen Fragestellung, was in einer Präsentation zu Location Based Services vorkommen müsste, wenn ihr als Zuschauer null Ahnung hättet, nun einen ersten Blogpost dazu. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die ersten Input geliefert haben. Ihr habt mir so gesehen alle Einzelteile zugespielt, die ich nur noch in eine vernünftige Reihenfolge bringen musste.

Der Witz an der Sache: der eigentliche Verwendungszweck der Präsentation ist noch offen. Vielleicht wird es später einmal etwas für den Job, vielleicht verschwindet die Idee auch wieder in der Schublade. Eventuell kann sich aber auch jemand mit dem Grundgerüst anfreunden und adaptiert das Ganze. Wer weiß?

Mein Grundgerüst für eine Präsentation zu Location Based Services sähe nach aktuellem Stand dennoch wie folgt aus [bold: Oberpunkte, >> Unterpunkte]

Einführung ins Thema
(getreu dem Motto „Twitter fragt was passiert, Facebook wie es dir geht und LBS wo du bist“)

Location Based Services
>> Definition
>> historische Entwicklung
>> Wirkungs-/Funktionsweise
>> Voraussetzung für Nutzung / Anforderung Device

Nutzer
>> Wer sind die Nutzer / Anwender / Zielgruppen?
>> Was passt zu wem?

Services
>> Was gibt es? / Überblick (wie detailiert die Vorstellung ausfällt ist noch offen, da ich mit Foursquare, Gowalla, dailyplaces, loca.li, Yelp, Brightkite, Google Latitude und auch Facebook Places eine ganze Hand voll Services habe, auf die man eingehen könnte)

Möglichkeiten (sehr praktischer Part mit Visualisierungen/Screenshots, evtl. auch Live-Testings mit dem Publikum – falls es eine Vor-Ort-Präsentation wird – und Gesprächspart)
>> Was kann es? / Was bringt’s? / Welchen Nutzen habe ich?
>> Beispiele / Anwendungen
>> Vorteile / Nachteile

Ausblick
>> Prognose bzgl. Entwicklungen (Verbreitung Smartphones, Zukunft LBS in Konkurrenz zu FB Places, Erwartungen)

Wie ihr seht, ein sehr einfacher Aufbau, der für die bis dato Ahnungslosen oder nur Halbwissenden (und das ist nicht despektierlich gemeint) den Grundbedarf abdecken würde. In der Folge könnte man Baukasten-gleich noch weitere Blöcke dazupacken. Etwa „LBS für’s Business“, „Kundenbindung“, „LBS für Events“ usw. usf. …

Und jetzt fangen wir zu diskutieren an😉 Bin schon auf euer Feedback gespannt

16 Kommentare

  1. […] This post was mentioned on Twitter by Daniel Rehn and Daniel Rehn, Daniel Rehn. Daniel Rehn said: [Blogpost] Präsentation Location Based Services (Work in Progress) http://bit.ly/b81sxv Zur Diskussion freigegeben😉 […]

  2. Hi Daniel… ja, gefällt mir gut, die Grundstruktur… ich will mehr davon😉 … und bei welchen #lbs bist Du angemeldet? #neugier

  3. @mons7 Genau genommen nur bei 4sq ^^ Gowalla habe ich anno dazumal bei einem Bekannten angetestet, wurde aber nicht richtig warm damit (ich weiß, verwunderlich, da die Basis nahezu identisch ist). Die anderen habe ich allesamt auf dem Schirm, aber wie gesagt, aktiv widme ich mich Foursquare🙂

  4. Hallo Daniel,
    die Ansätze lesen sich ganz gut. Auch die Idee der modularen Fortführung finde ich gut – wenngleich ich, als absoluter Beginner meinen würde, damit
    sogar früher anzusetzen: z. B. wenn man einen Kunden erst mal für die Sache begeistern will: Einführung/ Möglichkeiten, bei weiterem Interesse mehr…! Also quasi die von Dir angeführten Punkte für sich schon so ausarbeiten, dass sie für sich selbst vielseitig verfügbar sind. Sonst erschlägt man jmd mit Informationen, die nicht zum Einsatz kommen oder nicht begeistern…

    Gruß
    Birgit

  5. @Birgit: Sehr gute Überlegung! Das Anteasern der Möglichkeiten ist auf jeden Fall ein Ansatz, den man so einbringen könnte. Danke für die tolle Idee🙂

  6. Tristan Mandel · · Antworten

    Das immer wieder angesprochene Thema –> Evaluationsmöglichkeiten, also „Was bringt mir ein Nutzer/Anwender?“, „Wenn ich einen Euro reinstecke, was bekomme ich dafür?“, etc.

  7. @Tristan, sicher hast Du da in einem Punkt Recht! Kein Thema! Unabhängig dessen kann man z. B. einen Kunden einfach nur gänzlich „verschrecken“!

    Gruß Birgit

  8. @Tristan und @Birgit: Ihr habt beide recht mit euren Standpunkten. Einen ROI zu evaluieren dürfte auf jeden Fall interessant sein, doch welche Faktoren daran gemessen werden sollen, ist wie immer sehr vom Fragenden abhängig. Alleinige Check-Ins sind nur ein begrenzt aussagekräftiger Indikator, wenn von 50 CIs 47 vom Mayor kommen, der in diesem Venue angestellt ist … Wie immer geht es viel eher um die Steigerung der eigenen Bekanntheit, um so für die User attraktiv zu werden.

    In meinem Freundeskreis befinden sich ein, zwei Spezis, die Restaurants mit 4sq-Venue eher ansteuern würden, als eines ohne – oder sie legen den Punkt direkt vor Ort an, allein des Spieltriebs wegen.

    Allerdings sind es diese Überlegungen, die eine Bewertung der Evaluation so kompliziert – und wie Birgit schon sagte – auch abschreckend machen können.

    Diese Ansätze würde ich ehrlich gesagt aber auch eher im Fortgeschrittenen-Part bringen …

  9. Hallo Daniel,

    Ich denke, dass es – gerade für Einsteiger – wichtig ist, die unterschiedlichen Formen von Location-based Services darzustellen. Dies hilft zu verstehen, wofür LBS genutzt werden können und was der praktische Nutzen und der jeweilige Anwendungsfall ist.

    Aus meiner Sicht könnte man folgende „Kategorien“ verwenden: Verzeichnisdienste / Bewertungsplattformen / Checkin-Dienste/ Couponing / Mobile Netzwerke.

    Was denkst du?

  10. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass gerade beim Thema LBS immer zuerst danach gefragt wird, warum man es nutzen soll bzw. was man davon hat (das kommt direkt nach den ungläubigen Gesichtern, wenn man davon erzählt!). Wenn die Präsentation für absolute Anfänger sein soll, fände ich es daher ganz sinnvoll, etwas unkonventionell einzusteigen und gleich bei dieser Frage anzufangen und erst danach den Rest zu klären. Denn wenn man weiß, was man davon hat bzw. damit tun kann, folgt man dem Rest der Präsentation vielleicht leichter. (Ja, mir ist bewusst, dass das auch zum Gegenteil führen kann: Wenn man danach LBS immer noch für Unfug hält, folgt man vielleicht nur ungern der Präsentation.)

  11. Hi Daniel,
    sieht soweit sehr gut aus! Hoffe ich kann die Praese dann auf mein Blog stellen🙂 waere toller Input!

    SG und SW
    Markus

  12. Danke für den weiteren Input. Ich melde mich heute Abend ausführlicher zu den von @Stefan und @Tanja eingeworfenen Ansätzen. Stay tuned, wie es so schön heißt😉

  13. Das Grundgerüst gefällt mir sehr gut. Im Fokus der Präsentation sehe ich für neue User vor allem den Mehrwert. >> Was kann es? / Was bringt’s? / Welchen Nutzen habe ich?
    Nur so kann man neue User wirklich überzeugen / überreden mit dabei zu sein. Denn ein „competition“ alá Anlegen neuer Venues scheint mir schnell abzuklingen. Aus meinem Freundes- / Bekanntenkreis geht eher das Schlagwort Datenschutz hervor. „Dann weiß ja jeder wo du dich wann aufhälst“ Der große Teil der Leute ist eher noch skeptisch und schielt mit einem kritischen Auge auf die diversen Services ohne aktiv teilzunehmen. Hat man jedoch einen echten value anzubieten, kann man einige sicher überzeugen.
    Was kann das z. B. sein? Special Deals in Restaurents etc. Coupons bei bestimmten Punktezahlen oder Levels / Badges und und und. Hier ist der Werbemarkt ja auch noch nicht so richtig mit eingestiegen.

  14. Etwas später als gedacht, kann ich mich nun euren Einwürfen widmen😉

    @Stefan: Die Idee die jeweiligen Services in ihre „Kernkompetenzen“ einzuteilen, entsprechend zu bewerten und somit auch greifbarer zu machen, gefällt mir ausgesprochen gut!🙂 So könnte man sich den Diensten nahezu Slide für Slide nähern und einen genauen Blick auf sie werfen.
    Bliebe dann – je nach Verwendung bzw. Umsetzungszweck – nur die Entscheidung, wie intensiv man dabei die Services bedenkt/vorstellt.
    Aber da man hier wieder das Bauskastenprinzip anwenden könnte, würde die Vorstellung für den Anfang reichen, um im Nachfassen die spezifischen Vorteile und Ansätze aufgreifen zu können.

    @Tanja: Die ungewöhnlichen Einstiege habe ich mittlerweile drauf. Das sollte für mich kein Problem mehr sein😀 Nein, im Ernst, das Publikum von Anfang an mitzunehmen und so ein Grundinteresse zu erwecken, ist eines der Ziele dieser Präsentation in spe. Ein möglicher Einstieg wäre bspw. die Frage ins Publikum, wer FB und Twitter nutzt und dort schon abzuklopfen, warum das so ist. Aus dem Gespräch heraus kann man aus dem Interesse der User an Informationen und Emotionen des Netzwerkes dann den Bogen zu LBS schlagen.

    @Markus: Wenn alles stehen sollte, würde ich die Slides sowieso auf Slideshare packen, damit alle etwas davon haben😉

    @Michael: Der Punkt Datenschutz ist ein ausgesprochen wichtiger. Da bin ich absolut deiner Meinung (und von mir selbst überrascht, dass ich diesen gar nicht berücksichtigt habe!). In der Neuauflage des Gerüsts würde ich dazu tendieren einen eigenen Punkt daraus zu machen, der in direkter Folge zum Punkt >> Wirkungs-/Funktionsweise auftauchen würde.
    Die Vorstellung des Mehrwerts bzw. Values, den man mit LBS erreichen kann, sollte, wie @Birgit es u.a. auch schon vorschlug, frühzeitig angeschnitten, aber auch noch nicht zu intensiv behandelt werden. Das sollte im Part für die Fortgeschrittenen passieren, denke ich – auch wenn der Markt wie von dir beschrieben noch sehr übersichtlich ist. Man will die Leute ja nicht vom Start weg mit Informationen erschlagen😉

  15. […] und noch freizuschaufelnder Zeit werde ich es bis dahin auch schaffen meine bereits angefangene angedeutete LBS-Präsentation fertigzustellen, um eventuell sogar ein kleines Webinar-Experiment aus der Runde zu machen. […]

  16. […] dahin Danke für eure Geduld und euren bisherigen Input, den ihr hier und hier bereits habt einfliessen lassen. Wer noch flugs eine Idee hat, was er oder sie gerne […]

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