Fundstücke vom 25.04.2011

Social Media Studie: Öffentlich auf Twitter, Privat auf Facebook – Wer schützt wo seine Beiträge?
Der Einsatz von Social Media treibt mitunter schon ganz eigene Blüten – auch bzw. gerade dann, wenn es um die eigene Privatsphäre geht. brandrecorder hat sich die Mühe gemacht und die Einstellungen von hunderttausenden Usern unter die Lupe genommen, um zu ermitteln, wie genau man es mit der eigenen Öffentlichkeit auf Twitter und Facebook nimmt. Das Ergebnis dabei ist (nicht) überraschend. Auf Twitter veröffentlichen rund 90 Prozent der Nutzer ihre Beiträge ohne jedwede Einschränkung, so dass jeder sie lesen kann, während auf Facebook fast 80 Prozent ihre Updates unter den Mantel eines abgeschlossenen Zirkels stellen. Hier wird deutlich, dass Twitter als öffentliches Tool verstanden wird, auf dem man sich entsprechend präsentieren und geben kann – und zwar für jedermann. Facebook hingegen wird als Service zur Pflege des privaten Netzwerkes und Umfeldes interpretiert, so dass „die anderen“ einfach über die entsprechenden Einstellungen ausgeschlossen werden. – via @GREY_GER

Tags: Twitter, Facebook, Öffentlichkeit, Privatsphäre

ZDF: Mit diesen Zwei twittert man besser
Ich bin schon jetzt sehr gespannt darauf wie oft die Story der beiden Undercover-Twitterati, die ohne das Wissen des ZDF sowohl unter @ZDFonline und @ZDFneo gezwitschert haben, als Musterbeispiel für den angenehm korrekten Umgang mit engagierten Fans im Social Web auf Konferenzen, in Vorträgen und sonstwo als Best Case herangezogen werden wird. Aber das Ganze ist auch zu gut, um nicht darüber zu schreiben und sprechen.

Tags: Case, Twitter, Verhalten

Social Web: So werden Informationen zu Wissen
Via Facebook, Twitter und Co. zu sehen, wie „PR im Social Web„, das Buch von Marie-Christine Schindler und Tapio Liller (Rezension hier), von Woche zu Woche wuchs und weiter voranschritt, war ähnlich der Entstehung von „Social Media Relations“ von Bernhard Jodeleit damals (Rezension hier) eine Freude. Nun, nachdem das Buch veröffentlicht wurde und Marie-Christine sowie Tapio den ein oder anderen Promo-Kniff wahrnehmen, um ins Gespräch zu kommen und zu bleiben, gibt es auch einige Einblicke in die Kreativwerkstatt der beiden, die uns erahnen lassen, wie die zwei all ihre Arbeit zwischen Zürich und Frankfurt koordiniert haben. Für O’Reilly hat Marie-Christine ihre hilfreichen Tools aufgelistet, die ihr als „Brockhaus im Eigenbau“ stets zur Seite standen und stehen.

Tags: Marie-Christine Schindler, Arbeitsprozesse, Social Web, Wissen

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