Fundstücke vom 22.05.2011

Barcamps: Bitte keine Stangenware
Wie gut es der deutschen Barcamp-Szene eigentlich? Auf der einen Seite sind gefeierte und immer wieder mit Hochspannung erwartete Veranstaltungen wie das Barcamp Ruhr, ergänzt durch die „Nischencamps“ wie dem Mobile Camp in Dresden, und auf der anderen Seite die kleinen Emporkömmlinge, die mit den Problemen des ersten Auftritts, ihrer Infrastruktur oder allein schon ihrer Lage zu kämpfen haben. Kai Thrun hat sich auf Inspiration eines Blogposts von Torsten Maue gefragt, warum sich die Kleinen so schwer tun und hält fest: Es würde einfach schon helfen, wenn man sich im Vorfeld die richtigen Fragen stellen und mit den anderen Organisatoren absprechen würde (so könnte man drei geplante Barcamps wie an diesem Wochenende leicht umgehen).

Tags: Barcamp

Wer sieht überhaupt meine Facebook Status Updates?
Eine gute Frage mit einer ernüchternden Antwort: 75 Prozent der eigenen Fans sehen diese in der Regel nämlich nicht. Mal wieder eine Einstellungssache, natürlich auch durch den EdgeRank beeinflusst. – via @uploadmag

Tags: Facebook

Ryanair plant Serviceoffensive
Die Fluggastbetreuung sei nicht die Beste, hat Ryanair-Chef Michael O’Leary jüngst eingestanden. Um das zu ändern wird man im Sommer nächsten Jahres eine Serviceoffensive starten und gut eine Million Euro dafür in die Hand nehmen. Einer der Investitionspunkte ist dabei aber nicht explizit das Social Web – die Informationsversorgung sei hier sehr gut, nur eben für zwei Drittel der Gäste ohne Mobile Device mit Netzzugang unterwegs nicht erreichbar -, sondern in SMS-Benachrichtigungen im Falle einer Verspätung. Ich finde die Idee sehr charmant, da man mit einem technischen „Schritt zurück“ deutlich mehr erreichen dürfte als mit einer feschen Facebookpage, die ohnehin schon akzeptabel läuft. – via @slkommunikation

Tags: Strategie, Kommunikation

Vodafones schwerer Einstieg in Social Media: „Plötzlich brach ein großer Shitstorm über uns herein“
Erinnert ihr euch noch an den Sommer 2009, als Vodafone mit der Kampagne „Es ist deine Zeit“ die „Generation Upload“ für sich erschließen wollte und dabei mehr als scheiterte (was man bei genauer Betrachtung jedoch sehr differenziert sehen muss, schließlich waren sie die Mutigen, die sich als Erste ganz bewusst an die User des Social Web wandten und somit Wegbereiter für viele Folgende waren, die aus den Vodafone-Fehlern gelernt haben)? Auf der next11 hat sich Florian Steps jetzt noch einmal über die damals harte Zeit des ersten großen Shitstorms der deutschen Webszene geäußert und Fehler eingeräumt, die im Nachhinein betrachtet (mit Ausnahme des damals sehr zu Bedauernden Ausstiegs von Bloggerin Ute Hamelmann alias Schnutinger) einen großen Schritt nach vorne für das gesamte deutsche Kommunikationsverhalten von Unternehmen bedeutet haben.

Tags: Vodafone, Kampagne

Warum Kommunikationsprofis im Netz versagen
Man kann noch so kontrovers zu Sascha Lobo stehen, wie man will, aber mit diesem Artikel hat der Social-Web-Irokese absolut ins Schwarze getroffen. Ich will gar nicht mehr sagen als „PR 2.0 sind mehr als Pressemitteilungen per Mail zu versenden“, um den Lesespaß nicht wegzunehmen. – via @stratorob

Tags: PR 2.0

Should Brands Build Their Own Social Networks?
Sollten Marken ihre eigenen sozialen Netzwerke bilden? Spätestens mit der von Foot Locker gelaunchten Sneakerpedia, einer ganz und ganz dem Thema Sneaker verschriebenen Form der Wikipedia, ist diese Frage nur noch mit einem ganz klaren „Ja“ zu beantworten. Der Beitrag von Tac Anderson geht direkt auf diese Frage ein und beleuchtet die Vorteile, die eine Marke wie Foot Locker aus einem solchen Move beziehen kann. – via @MwieM

Tags: Markenmanagement

Social Media Kalender Rhein-Main
Dieser Tipp ist zwar eher regionaler Natur, dürfte für meine Leser aus dem südhessischen Raum jedoch durchaus von Interesse sein. Auf der Suche nach einem guten Terminkalender mit Angaben über kommende Social-Media-Events ist Nico Kirch als Co-Organisator des Twittwoch Rhein-Main nicht wirklich fündig geworden, weshalb er nun auf unser aller Crowdsourcing setzt, damit man in der Planung Terminkollisionen vermeiden kann. Wer also Social-Media-Termine für Frankfurt, Mainz, Darmstadt und Co. parat hat, der melde sich bitte beim Hüter des Kalenders. – via @nico_kirch

Tags: Termine, Events

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