Fundstücke vom 31.05.2011

Twitter Language Guide: The Only Terms You Need To Know
Ein kleines Twitterlexikon. Feines Ding. – via @luederb

Tags: Twitter

Astroturf, pay or die – Wie gutefrage.net Transparenz verkauft
Transparenz ist – neben Authentizität und Respekt dem anderen gegenüber – eines der wichtigsten Güter im ehrlichen Umgang miteinander. Online wie offline, wie ich finde. Umso interessanter ist daher der von Tapio Liller beschriebene Falll des Versicherungsunternehmens Asstel, das sich auf der Q&A-Plattform gutefrage.net schon eine ganze Weile als vorbildlicher und im Sinne der Hausordnung rechtschaffener User engagierte, indem ein Mitarbeiter ohne jedweden werblichen Hintergedanken und ganz offen kommuniziertem Disclosure Versicherungsfragen beantwortete. Nun wird dem Asstel-Botschafter, der sich augenscheinlich Nichts zu Schulden hat kommen lassen, die Pistole auf die Brust gesetzt: Als Firmen-/Unternehmensvertreter könne er nicht Fragen beantworten, obwohl er das schon eine ganze Weile mit viel Lob und Ehr getan hat. Wenn man weitermachen wolle, solle man die Möglichkeit nutzen eine priviligierte Partnerschaft für einen nicht ganz kleinen Partnerbeitrag pro Quartal in Betracht zu ziehen. Und so steht Asstel vor der Frage: Intransparenz bei der Beratung und Beantwortung von Fragen in Kauf nehmen und zu einem Astroturfer werden oder Geld in die Hand nehmen für einen Dienst, den man vorher problemlos unentgeltlich abwickeln konnte?

Tags: Astroturfing, Transparenz, Respekt, Beratung

Kommentare löschen
„[…] Klassentreffen sind ja in gewisser Hinsicht so etwas wie Google in Form von Biomasse. […]“ – Allein für diesen Satz lohnt sich das Lesen von Olaf Kolbrücks Überlegungen, ob und ab wann man ein Anrecht auf das begrenzt mögliche Löschen der eigenen Spuren im Netz in Form von Kommentaren unter Blogposts und Co. man hat.

Tags: Identität

Befördern die sozialen Netzwerke das Phänomen der sozialen Angst?
FOMO, das ist das Kürzel für „Fear Of Missing Out“ und steht für das Gefühl etwas zu verpassen, Informationsflüsse nicht mitnehmen zu können und ins Hintertreffen zu geraten, ohne festmachen zu können, wie das eigentlich aussehen könnte. JWT hat sich in einer Studie des Phänomens angenommen, das auch als „social angst“ bezeichnet wird. Die Forscher sehen darin einen Zwang, den man sonst nur aus Rollenspielen kannte: Man muss permanent im System sein, um „im Spiel“ aus Nutzer- und Geo-Daten, Informationen und Gesprächen bleiben zu können. Ein sehr interessanter Ansatz, da sowohl ich als auch viele von euch sicher schon einmal das Gefühl hatten just in diesem Moment etwas zu verpassen, ohne genau zu wissen, was das sein könnte. Man hatte einfach nur dieses Gefühl … – via @countUP

Tags: Medienkompetenz, Abhängigkeit, Information

Die Gap Analyse – ein Benchmarking Ansatz für die Analyse der Social Media Kommunikation
Ganz ehrlich, ich kannte die Gap-Analyse zur Messung und Zielführung von Kommunikationsstrategien noch nicht, finde das System dahinter aber – vor allem zur Visualisierung dessen, was man erreichen will – ausgesprochen gut. Ist und Soll werden einander nicht gegenübergestellt, sondern in Verbindung zueinander gesetzt, um sich an den definierten und ausgemachten Punkten zu treffen und folglich parallel zueinander zu verlaufen. Doch es bleibt nicht allein bei der so bildlichen Form des Setzens einer Zielhöhe. Kommunikationsanalyse, Benchmarks, Gap-Ermittlung und schließlich die Ableitung der Maßnahmen runden das Gesamtbild als solches ab, um die Strategie entsprechend aufziehen zu können. – via @miss_assmann

Tags: Kommunikation, Analyse, Strategie

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