Fundstücke vom 26.06.2012

Cannes 2012: Does Social Media Make All Creative Agencies PR Agencies?
Während sich die Werber-Szene bei den Preisverleihungen in Cannes versammelte gab es immer wieder interessante Diskussionen darüber, ob und wie sich Agenturen weiterentwickeln und -entwickelt haben, um ihrem Geschäft noch nachkommen zu können. So sind die Preisträger dieses Jahr nicht nur äußerst kreativ, sondern vor allem auch sehr digital und – ich will es kaum sagen – social aufgestellt. Paid und Earned Content durch klassische Medienarbeit sind für Kreativagenturen zum Standard geworden, werden aber durch Social Content angeheizt, der den Social Graph und Beziehungen in Anspruch nimmt und diese mit Inhalten immer wieder antreibt und befeuert. Nike+ und FuelBand sind Beispiele für die Verknüpfung dieses Wandels. Kurzum: Das, was früher in das Aufgabenfeld reiner PR-Agenturen fiel, wird nun zur gelungenen Umsetzung kreativer Ansätze mehr und mehr von Kreativagenturen erledigt, damit sie Kontrolle über ihre Ideen behalten. Spannend. – via t_krischak

Tags: Agentur, Wandel, PR, Kreativität, Cannes

Schön vorsichtig! – Das große Problem der Shitstorm-Panik
Karsten Wusthoff rantet ein wenig gegen die reflexartig zuckende und schreiende Beraterbranche, Unternehmen und User, die bei jedem kleinen Fehltritt gleich den „Shitstorm“-Button drückt und sich an Fehlern anderer labt. Zu recht, wie ich finde. Denn – und das benennt Karsten ebenfalls ganz deutlich – die ganze Szene würde auf der Stelle treten und in Langeweile sterben, wenn es nicht ein paar Mutige gäbe, die Neues und Kreatives wagen. Am Ende haben Olaf Kolbrück und David Nelles immer noch sehr Wahres gesprochen/geschrieben, als sie schon vor langer Zeit meinten, dass ein Gros der Krisen sowieso beratergeneriert ist, wenn sie alles aufblasen und dann platzen lassen. – via @widget68

Tags: Shitstorm

How People Communicate on Instagram
Ein wunderbarer Beitrag über die Kommunikation zwischen Usern auf Instagram, das sich als eigenständiges Netzwerk ganz hervorragend schlägt und sich trotz des Aufkaufs durch Facebook (zumindest aus User-Sicht) nicht darum schert, ob Bilder auch den Weg zum blauen Riesen finden. Was zählt ist das Bild.

The comments and likes of an Instagram photograph become part of the viewer’s experience of that image. On this visual social network, communication is subtle, playful, innocent and devoid of any social expectations. It’s a place where image makers can go to freely express themselves and find other like-minded aesthetes. The adage says that a picture is worth a thousand words, but on Instagram that same photo is worth far more than that.

via @kaifischer

Tags: Instagram

Armin Wolf im Interview: „Ich bin nicht Lady Gaga“
Armin Wolf, Journalist des ORF und „ZiB 2“-Moderator, ist der reichweitenstärkste Twitterati Österreichs. Im Interview mit trend erklärt er, wie sehr Twitter seinen Arbeitsalltag prägt und welche Bedeutung Macht mittels Medium wirklich für ihn hat. Sehr lesenswert.

Tags: Twitter, Journalismus, Macht

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