Neues Design für Pinterest

Dem Bilder-Netzwerk Pinterest steht eine feine Frischzellenkur bevor. In den kommenden Wochen wird ein neues Design ausgerollt, das letzte Woche im Service-eigenen Blog angekündigt wurde und das einige Nutzer bereits jetzt schon aktivieren können. So auch ich. Also schauen wir uns das Baby doch einmal genauer an.

Vorab noch einmal ein kurzer Blick auf das alte Stream- und Profil-Design, damit der Vergleich später leichter fällt.

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Also, los geht’s!

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Der Stream: Größer, besser, gut sortiert

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Das neue Design sorgt auf den ersten Blick vor allem für eines: noch mehr Platz für die Pins. Sie wirken nicht nur größer, sondern sind es auch, da der kaum merkliche Rahmen des alten Designs komplett aufgelöst wurde. So werden die Pins gute 20 bis 30 Prozent größer. Das kann sich definitiv sehen lassen.

Ebenfalls aufgehübscht: Hatte man bei den alten Pins nur einen schriftlichen Hinweis, wer diesen wohin gesetzt hat, kriegt man jetzt weitaus mehr Informationen, die ansprechender aufbereitet sind. Ist es ein erstmaliger Pin oder ein Repin und auf welchem Board findet sich das Motiv wieder? User-Bild und Board-Cover werden dementsprechend eingebunden und geben mehr Orientierung.

Die Sidebar befindet sich nach wie vor links und gibt Aufschluss über die letzten Aktivitäten der Timeline im Kontext zu den eigenen Pins (Repins, Likes, Kommentare, …).

Das Profil: Mehr Album statt Board und doppelt sortiert

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Die Nutzer-Profile wurden selbstverständlich auch überarbeitet. So kann man nun zwischen einer Einzelansicht für alle Pins des Nutzers – unabhängig der Board-Zuordnung – und der bekannten Ansicht seiner Boards entscheiden. Je nachdem, ob man sich vom Nutzer insgesamt oder nur einzelnen Boards ein Bild machen möchte, kann man nun direkt auswählen.

Was auffällt: Während man im Stream und in der Ansicht der Pins den Rahmen entfernt hat, spendierte man den Boards in der Ansicht eben diesen, der vorher fehlte. Kurzum, man hat die optischen Features einfach getauscht. Die Boards verfügen nach wie vor über ein Cover-Bild und vier weitere Bilder, ziehen sich beim Cover jetzt aber das Zentrum des gewählten Motivs. Früher zog man das Bild von oben her ein. Folge: man sollte sich seine Cover-Bilder allesamt noch einmal ansehen, ob sie noch hübsch anmuten.

Zum Vergleich: achtet mal auf das Board „No Sports. No Life“, wo besagter Effekt eingetreten ist.

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Pins finden: Verbessertes Browsen und ähnliche Pins

Ein ganz besonderes Update hat die Detail-Ansicht der Pins bekommen. Wer sich Pins nun in der Großansicht anschaut, der hat eine ganze Fülle an großen wie kleinen Goodies. Im Header finden sich die üblichen Informationen über die Zahl der Repins und Likes. Hinter dem Button „Website“ wie auch per Klick auf das Motiv liegt die Original-URL, um von der Referenz zum Ausgangspunkt zu gelangen. Der Button „Share“ liefert die Teilen-Funktion für Twitter, Facebook, per E-Mail oder auch das Einbetten per HTML-Code.

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Rechts neben dem Bild finden sich zwei neue Helferlein. Dabei handelt es sich in der großen Box um eine Übersicht weiterer Pins des Boards, dem man per Knopfdruck sofort folgen kann. Zum anderen um eine kleine Box mit Thumbnails weiterer Pins der Quell-Website, von der das Bild in der Hauptansicht stammt.

Noch interessanter sind aber die Vorschläge, die dem Nutzer in bester Amazon-Manier unter dem Titel „people who pinned this also pinned“ unaufhörlich angezeigt werden. Das Browsen durch die unendlichen Weiten der Bilderwelten von Pinterest wird somit noch einfacher und bei mittlerweile 37 verschiedenen Kategorien auch spannender.

Fazit

Die Änderungen, die Pinterest vorgenommen hat, sind subtil, aber ausgesprochen hilfreich. Das neue Design wirkt aufgeräumter und sauber, ohne sich als Nutzer eine komplett neue Usability angewöhnen zu müssen. Es packt den Nutzer noch mehr und lädt zum digitalen Schaufensterbummel ein, wenn man sich von Tipp zu Tipp weiterklickt. Die verbesserten Sharing- und Browsing-Funktionen helfen dabei sich schneller mit dem vorliegenden Content auseinanderzusetzen und andere daran teilhaben zu lassen.

Nutzer (wie Unternehmen), die Wert auf eine saubere Optik legen, sollten sich ihre Boards spätestens nach der systemeigenen Umstellung noch einmal genau ansehen, um den beschriebenen Effekt der versetzten Board-Cover abzufangen.

2 Kommentare

  1. […] bekommt ein neues Design. Daniel stellt dieses wunderbar mittels vieler Screenshots und im direkten Vergleich zum alten […]

  2. […] ermahnt jetzt endlich den Dampflog-RSS zu abonnieren. Weil ich meine noch unbeantwortete Einladung in dieses Pinterest Board im BLOG von Daniel Rehn fand, der darin über das neue Pinterestdesign berichtet, empfehle ich diesen gerne und gehe in […]

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