Wie ich Twitter nutze: Ein Blog-/Twitter-Stöckchen

Carolin war so lieb und hat mir ein Stöckchen zugeworfen, um für andere erlebbar zu machen, wie ich Twitter nutze. Nun bin ich kein Hund, der gerne apportiert, aber Stöckchen sind eine feine Sache*. Vor allem, weil ich dieses hier schon eine ganze Weile durch diverse Blogs wandern sah.

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Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat oder beruflich?

Auf Twitter findet man mich unter meinem Klarnamen, dem ein schmuckes @-Zeichen vorgesetzt ist. Folglich bin ich dort als @danielrehn unterwegs, was auf den Tag genau seit 1.850 Tagen der Fall ist. Umgerechnet also seit dem 11. Mai 2008 was etwas mehr als fünf Jahren entspricht. Da steckte ich noch mitten im Studium und fasste den Entschluss, dass es nicht schaden könnte neben dem damals noch rein privat geführten Account auch mit meinem richtigen Namen und eher fachlich orientiert in diesem Netz zu finden zu sein. Mit der Zeit vermischte sich das aber mehr und mehr zu einem großen Brei aus Privatem, Fachlichen und Beruflichen, weshalb ich als Person tatsächlich nur noch unter @danielrehn twittere. Ein Umstand, der, da ich so früh damit anfing, auch geholfen hat, um mich ähnlich einer Marke positionieren zu können.

Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Mittlerweile gibt es kaum mehr ein Thema, über das ich nicht twittere. Im Grunde kann alles, was mich bewegt, begeistert und erfreut den Weg in die Timeline finden. Der Schwerpunkt liegt aber sicherlich in den Bereichen Kommunikation und Social Media, die mich sehr interessieren, aber auch durch meinen Job beeinflusst werden. Dazu kommt eine große Portion Sport mit Fußball und Basketball sowie Lifestyle und Alltägliches. Nicht zu vergessen: Nerd-Krams, wie etwa Comics oder Filme und Serien, in denen ich mich wunderbar verlieren kann.

Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?

Grob über den Daumen gepeilt? Pro Tag sind das sicher ein bis zwei Stunden, die ich mehr oder weniger aktiv wie passiv in meine Timeline investiere. In der Woche also zehn bis 15 Stunden, würde ich sagen. Das klingt jetzt furchtbar, aber ich nutze Twitter dermaßen in meinen Alltag integriert, dass es selbstverständlich geworden ist morgens statt den Fernseher mit dem Morgenmagazin oder ähnlichen anzumachen zum Smartphone zu greifen und die Nachrichten der Nacht- und Morgenstunden zu überfliegen. In der U-Bahn zur Arbeit und zurück bleiben weitere 20 Minuten und mehr, die ich ungestört reinstecken kann. Und über den Tag verteilt … Puh, keine Ahnung. Es läuft permanent und ich schaue immer wieder rein. Nicht, weil ich die Angst davor hätte irgendetwas zu verpassen, sondern weil ich es wirklich wissen will und Twitter als Themen- und Trendseismograph nutze.

Auf welchen Social-Media-Kanälen bist Du aktiv?

Am Ende des Artikels ist eine Liste der 14 Services, die ich aktuell über den Tag verteilt regelmäßig nutze. Das sind die Standards wie Facebook oder YouTube, aber auch abseitigere Sachen wie Slideshare (zur Bereitstellung meiner Vorträge und Vorlesungen und um Inspiration zu Sammeln), Pinterest und tumblr (zur Zerstreuung) oder Soundcloud für Musik. Die Business-Dinger XING und LinkedIn … ja, die habe ich halt, aber „aktiv nutzen“ sieht bei mir dann doch anders aus. Meine Leidenschaft gilt aber Instagram, Reddit und Foursquare. Angebote, die die Menschen auf eine ganz eigene Art zusammenbringen, wenn man sich darauf ein- und es zulässt.

Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social-Media-Kanälen ein?

Ich mag nicht mehr auf Twitter verzichten. So gar nicht. Nachdem ich bei meinen ersten Versuchen vor etwas mehr als sechs Jahren dachte, dass ich mit 140 Zeichen nichts anfangen könnte, würde mir heute etwas fehlen. Es ist mein wichtigster Ansatzpunkt, um mich mit anderen auszutauschen, Diskussionen zu führen oder aber auch um mich darzustellen und zu positionieren.

Organisierst Du Tweet-ups bzw. nimmst Du daran teil?

Früher, als ich noch in München wohnte, gab es regelmäßige Twittwochs und Treffen, aber da war Twitter noch immer relativ neu und im Kommen, so dass es tatsächlich half, um einander in Fleisch und Blut kennenzulernen. Heute ist Twitter – zumindest in der Kommunikationsbranche, in der ich mich bewege – ein so selbstverständliches Tool, dass jedes Treffen mit mehr als vier Leuten als Mini-Tweet-Up durchgeht. Um den Gedanken des Kennenlernens und Austauschens aber aufrecht zu erhalten, würde ich abseits davon gerne alsbald mal ein Instameet organisieren oder besuchen.

Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?

Für so ziemlich alles, was kommunikativ ist. Nachrichten, Informationen und Wissenswertes aus den von mir bevorzugten Themenfeldern. Persönliche News, etwa nach neuen Blogposts, zu denen ich Feedback haben möchte. Sachliche Diskussionen, Späße und Plaudereien mit meinen Freunden, Kollegen und Bekannten, um die Laune oben zu halten und die tolle Arbeit, die viele da draußen leisten, kurz und knapp anzuerkennen und verbal zu flauschen. Die einzige inhaltliche Grenze, die ich ziehe, ist die, ob ich etwas Persönliches oder aber Privates twittere.

Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?

Eine Eins mit Fav-Sternchen, da mir kein anderer bisher genutzter Service ähnliche Vorzüge liefern konnte und kann.

Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?

Ich vermisse Tweetdeck auf meinem Smartphone schon sehr, habe mich aber mittlerweile mit der Anroid-App von Twitter arrangiert. Auf dem Desktop habe ich mich schweren Herzens von Tweetdecks Desktop-Variante verabschiedet, nutze aber immer noch die Web-Applikation, die in einem eigenen Fenster läuft. Auch wenn ich es ab und an noch aus Versehen voreilig schließe, weil ich mich noch nicht ganz an die Umstellung gewohnt habe.

Die Nächsten, bitte!

Die nächsten drei Vögel, die ich gerne dazu zwitschern hören möchte? Ganz klar: Kathrin Wittich, David Philippe und Martin Kydd.

* Wer nicht damit vertraut ist: „Stöckchen“ sind in der Blogosphäre soetwas wie kleine Fragebögen, die man nach Beantwortung an andere Blogger weiterreicht, damit sie sich der Fragen annehmen. Im Grunde sind es Staffelstäbe, die dabei helfen andere besser kennenzulernen und gefühlt so alt wie die Blogosphäre selbst. Früher habe ich viele davon ausgefüllt, aber in diesem Blog ist es doch tatsächlich mein erstes. Lustig.

photo credit: Martin_Borgman via photopin cc

3 Kommentare

  1. Hach, Twitter❤
    Was soll man noch mehr sagen, wieder mal ein sehr schöner Liebesbrief von Dir an das tolle Tool, das jeder der es nutzt(!) zu schätzen lernt😉

    Und gleich tweete ich diesen Post, natürlich noch

  2. […] habe hier übrigens zu den Fragen antworten von zwei Personen gelesen, die ich vom #tkhh kenne. Einen Fußballstammtisch, der Menschen verbindet, die sich […]

  3. […] hatte ich ja einen anderen #FirstPost im Kopf, aber zum  Daniel kann ich nicht nein sagen. Er  hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Und da ich für alle Mitmach-Aktionen zu haben bin, apportiere ich das Stöckchen wie ein treuer […]

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