QUIXIT – Das Photo Lab im App-Format

Manchmal liegen simple, aber geniale Ideen und Leidenschaft so nah beieinander, dass man nicht anders kann, als begeistert zu sein. So ging es mir, als ich Dienstagabend mit Marie Strömer gesprochen hatte. Marie ist Gründerin und Macherin von QUIXIT, einem Service, der „das Teilen, Zeigen und Bewahren von ganz persönlichen Momenten in echte Fotokunst“ ermöglicht.

Die Idee hinter QUIXIT ist einfach: Statt all die Fotos, die wir mit unseren Smartphones aufnehmen, nur digital zu horten und irgendwann doch zu vergessen, kann man sie genauso gut auch entdigitalisieren und in die Kohlenstoffwelt bringen. Mit Hilfe der in Design und Usability wirklich beeindruckenden App für Android und iPhone können Nutzer von ihrem Device bis zu vier Fotos gleichzeitig auswählen und bestellen. Die Bilder werden in der Folge auf hochwertigem Fotopapier (Fuji Crystal Archive Paper) auf 10×10 cm gedruckt und hinter Acrylglas gesetzt. Mit der magnetischen Rückseite können die Bilder später an jede entsprechende Fläche gehaftet werden oder man greift auf den patentierten Edelstahlaufhänger zurück, den man auch als Aufsteller zurechtbiegen kann.

Wie das alles genau funktioniert, seht ihr im Erklärvideo, das auch innerhalb der App durch das Handling führt.

Die Idee hinter QUIXIT erklärte Marie vor ein paar Wochen bereits bei tollabox.de im Interview:

Die Handy-Kameras werden immer besser. Wir können dadurch ganz anders fotografieren als früher – immer und überall, auch Alltagssituationen. Die Fotos werden zwar oft auf Facebook gepostet, per email verschickt oder getwittert, verschwinden dann aber schnell im Datensumpf. Viele haben kein einziges der tausenden von Fotos tatsächlich entwickelt, dabei ist das ja immer noch das schönste. Ich nutze selbst viele Foto Apps wie Instagram, EyeEm oder Camera+. Aber dort habe ich nicht die Möglichkeit, die Bilder direkt entwickeln zu lassen. Das nimmt viel Spontanität und kostet Zeit. Da war es für mich naheliegend eine App zu entwickeln, die genau das anbietet – von überall und jederzeit.

Der Clou liegt für mich nicht nur im einfachen Handling der App oder im von Marie entwickelten Design: Es ist die Umsetzung des Formats auf 10×10 cm, das mit seiner Quadratur alle Instagram-Nutzer dazu einlädt ihre eigenen Fotos endlich „wahr werden“ zu lassen. Aus dem Retro-Trend der letzten Jahre wird mit dem Druck der Bilder etwas Persönliches, das endlich weitergegeben werden kann. Und wie Marie schon im Interview betonte, werden Alltagssituationen, die oft die spannendsten Bilder ergeben, nun noch greifbarer. Sie entsprechen einem Wunsch, der ohnehin schon da ist. Periphere Angebote zu Instagram wie etwa InstaCanvas kommen nicht von ungefähr, sind aber oft noch sehr kostenintensiv.

Bei QUIXIT sieht die Sache aber schon wieder etwas anders aus. Die Bilder sind erschwinglich. Ein einzelnes Foto kriegt man für EUR 9,99, bei einer 4er-Bestellung im Wert von EUR 29,99 sinkt der Stückpreis auf nur noch grobe EUR 7,50. Und die Qualität ist einfach der Wahnsinn. Die Wertigkeit der genutzten Materialien lässt den Preis kaum vermuten.

Gedruckt wird bei QUIXIT auf hochwertigem Fotopapier (Fuji Crystal Archive Paper). Das Foto wird unter kristallklarem Acrylglas geschützt und ist auf der Rückseite komplett magnetisch beschichtet. Das heißt, man kann es so ziemlich überall ranheften. Zudem bekommt man einen Aufhänger aus Edelstahl mitgeliefert, mit dem man die kleinen Kunstwerke auch an die Wand bringen kann. Wenn man den umbiegt, dient er auch als Aufsteller. Ob an die Wand oder aufs Regal, es passt immer.

Um mich in aller Ruhe von der hervorragenden Qualität der Bilder überzeugen zu können, schickte mir Marie zwei Tage später noch ein paar Samples zu. Das Unboxing und ein paar Detailaufnahmen:

Quixit_Unboxing_01_Lieferung

Hat das Zeug meine Lieblingspost zu werden: Lieferungen von QUIXIT. Allein schon wegen des Giftgrüns.

Quixit_Unboxing_02_Lieferung_Rueckseite

Auf der Rückseite prangt das Logo, damit der Umschlag ja versiegelt bleibt.

Quixit_Unboxing_03_Lieferung_Lasche

Unter dem Siegel verbirgt sich die Lasche, …

Quixit_Unboxing_04_Offen

… die nach dem Öffnen den Blick auf die Bilder freigibt.

Quixit_Unboxing_05_Offen_Detail

Die Bilder sind sicher und stossfest verpackt. Da kann also fast nichts schiefgehen, sofern die Post keine Elefanten draufsetzt.

Quixit_Unboxing_08_Bilder_Front_Ruecken

Im Vergleich sieht man die Front und magnetische Rückseite.

Quixit_Unboxing_10_Schutzfolie

Auf den Bildern ist noch eine Schutzfolie, damit das Glas nicht beim Transport verkratzt. Pfiffige Lösung: Die Folie ist nach dem Abziehen gleichermaßen auch der Bestell-/Lieferschein.

Quixit_Unboxing_12_Schutzfolie_Bestellschein

Die Lieferung in der Übersicht.

Quixit_Unboxing_13_Bilder_Uebersicht

Und hier die Bilder in der Ansicht. Für die Samples hat mir Marie erst einmal ein paar Random-Motive geschickt, wie etwa die Pinguine oder den Piraten. Selbstverständlich kann man aber auch aus jedem anderen Motiv seiner Galerie auf dem Smartphone wählen, wenn man über die App bestellt.

Quixit_Unboxing_15_Bilder_Detail_Pirate

Ich werde Pirat …

Quixit_Unboxing_17_Bilder_Detail_Penguins

… und habe dann eine Pinguin-Gang. Es ist bereits ein erster Blick auf die Qualität der Fotos. Die Bilder, die mir Marie beim Treffen am Dienstag zeigte, waren unglaublich gut. Die Farben, Kontraste und Schärfen waren der Hammer. Und das bereits bei normalen Instagram-Bildern!

Quixit_Unboxing_19_Aufhaenger

Bei den mitgelieferten Aufhängern (je einer pro Bild), …

Quixit_Unboxing_20_Aufhaenger

… muss man nur noch fix die Schutzfolie runterziehen, um den Edel-Look zu vollenden.

Quixit_Unboxing_21_Aufhaenger

Die Edelstahl-Aufhänger müssen nur passend zurechtgebogen werden, damit sie sich an der Wand gut machen.

Quixit_Unboxing_23_Aufhaenger

Und sie halten 1A.

Quixit_Unboxing_25_Aufsteller

Optional kann man den Aufhänger aber auch weiter zurechtbiegen, um daraus einen Aufsteller zu machen.

Quixit_Unboxing_24_Aufsteller

So machen sich die Bilder auch auf dem Tisch oder Regal bestens.

Noch ist QUIXIT klein, aber jetzt schon fein und eines meiner Lieblings-Start-Ups. Marie macht aktuell alles allein und in Einzelregie. Vom Marketing über die Produktentwicklung und das Design bis hin zur Versandorganisation und vieles mehr ist sie eine beeindruckende One-Woman-Show, die ich mit diesem Blogpost ein wenig unterstützen möchte. Weil sie es verdient hat und mich – wie eingangs erwähnt – einfach begeistert. Ihre Leidenschaft ist einfach ansteckend.

Wenn ihr QUIXIT ebenfalls etwas Gutes tun wollt, probiert es aus, folgt Marie auf Facebook, Twitter und Instagram, die sich noch entwickeln, und erzählt anderen davon.

2 Kommentare

  1. Wow Daniel. Find ich großartig. Instancanvas hat mich schon sehr fasziniert, aber ich hatte keine Lust auf soviel Portokosten und Steuern zu zahlen. Ich werd’s gleich mal ausprobieren und davon erzählen.

    1. Yeah! Mach‘ das! Ich versichere dir, du wirst begeistert sein, wenn du die Bilder erst einmal in deinen Händen hältst.

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