Stöckchen: Zehn Dinge über mich (und mehr)

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Ein Stöckchen macht seine Runde. Von hier nach da werden immer wieder neue zehn Fragen weitergereicht, die so manches spannende Detail über lieb gewonnene und noch fremde Blogger offenbart.

Nachdem ich die ganze Woche über schon sehen konnte, wie die Einschläge immer näher kamen, hat David am Donnerstag zehn Blogger auserkoren, die sich seinen Fragen stellen sollen. Darunter: ich*. Wie gut, dass ich Stöckchen, Blogparaden und Co. liebe.

Frage 1: Wie lautet deine Startseite auf deinem Lieblings-Browser und warum?

Google. Auf Firefox. Aus reiner Gewohnheit und Bequemlichkeit heraus. Interessanterweise wechsele ich eher zwischen den Browsern (Firefox und Chrome) als der Startseite hin und her.

Frage 2: Loggst du dich eigentlich aus einen Accounts aus, wenn du auf deinem Rechner bist? Wenn ja, warum?

Ich logge mich nicht regelmäßig aus, aber bei Facebook, Tweetdeck und der Bandbreite von Google verzichte ich zumindest auf die „angemeldet bleiben“-Funktion. Das dürfte noch eine Marotte aus dem Studium sein, als ich meinen Laptop mehr als einmal an meine Kommilitonen weitergereicht habe, ihnen aber nicht mein digitales Ich in die Hand drücken wollte.

Frage 3: Trennst du noch beruflich und privat?

Ehrlich gesagt, nein. Ich glaube an eine Balance aller Dinge im Leben, ohne mich auf fixierte Verhältnismäßigkeiten zu beschränken. Alles fließt. Beruf. Privates. Erst recht in einem Job, wie ich ihn habe.

Eher trenne ich zwischen Privatem und Persönlichen, wenn ich Updates raushaue. Ich kann mit der permanenten (Teil-)Öffentlichkeit umgehen und weiß, worauf ich mich mit diesem oder jenem Post einlasse. Privates bleibt dann mir und meinen Lieben vorbestimmt und muss nicht zwingend online auftauchen. Persönliches hingegen ist nichts, was ich verstecken müsste.

Frage 4: Bloggst du auch mobil? Also vom Smartphone oder Tablet aus?

Ja. Gerne und viel. Mit meinem Galaxy S4 habe ich ein Device, das eine angenehme Größe zum mobilen Bloggen mitbringt. Die Android-App von WordPress hat ebenfalls eine gute Handhabung und so schreibe ich oft unterwegs oder während Wartezeiten die ersten Zeilen meiner Blogposts zusammen, damit mich der Entwurf im Dashboard später daran erinnert, dass ich noch etwas fertigstellen wollte.

So gehen „das muss ich noch verbloggen“-Gedanken nicht allesamt flöten.

Frage 5: Hast du wegen eines Blogbeitrags / Facebook Posts / Tweets schon einmal Ärger bekommen?

Nein. Nicht wirklich. Ich nehme mir aber auch die Worte meines Medienrechtsprofessors aus dem Studium zu Herzen: „Wenn Sie richtig formulieren, können sie alles sagen, ohne Ärger zu kriegen.“

Frage 6: Wie reagierst du auf unpersönliche oder richtig schlechte Blogger-Anfragen?

Ich schüttele manchmal den Kopf, wie oberflächlich an das Thema Blogger Relations herangegangen wird, da es sich doch um eine Frage des Respekts handeln sollte, wenn man mit einem (klar formulierten) Wunsch oder Gedanken auf jemanden zugeht, von dem man etwas möchte.

Darum versuche ich agenturintern wie auch bei Kundenterminen zum Thema immer wieder zu vermitteln und zu erklären, was Blogger Relations eigentlich ausmacht und worauf man achten muss.

Bei seichten Anfragen von Agenturen, die als Absender auftauchen (sofern sie sich als solche zu erkennen geben), schaue ich mir an, was man sich dabei gedacht haben könnte. Bei Unternehmen, die sich selber darum bemühen, antworte ich höflich, damit sie selbst bei einer Absage mit dem Gefühl rausgehen, dass man sie zumindest wahrgenommen hat. Auch so lernen sie etwas über Blogger Relations. Einzig bei Anfragen zum Link-Tausch steige ich vorzeitig aus.

Frage 7: Guckst du eigentlich noch normal Sendungen im Fernsehen?

Mit Ausnahme der Übertragungen von Fußball- und Basketballspielen gibt es kein TV-Format, das ich mir im linearen TV-Programm anschaue. Und selbst dann streame ich die Spiele entweder über das Angebot der Sender, per zattoo.com oder einen ähnlichen Service.

Mein TV-Nutzungsverhalten hat sich seit dem Kauf meines ersten Laptops anno 2007 komplett verändert. Selbst jetzt steht der Fernseher, den ich seit Ewigkeiten bei meinen Umzügen mitnehme, ungenutzt in der Ecke. Ich weiß noch nicht einmal, ob er im Moment angeschlossen ist.

Frage 8: Was machst du eigentlich, wenn du nicht bloggst?

Bloggen frisst trotz meiner Beitragsfrequenz hier, bei Fashiongeeks, SocialMediaStatistik.de oder auch beim sportmanager nicht so viel Zeit, wie die Leute immer denken. Pro Woche vielleicht vier, fünf Stunden. Das ist nicht wirklich viel. Somit bleibt also genügend Zeit, um Hamburg immer noch kennenzulernen, Reisen zu planen (nächster Halt: London) oder aber mit meinen Freunden den besten Burger / Pancake / Cheesecake / Gin Tonic der Stadt zu finden.

Frage 9: Was hält dich am stärksten davon ab, deinem großen Traum zu folgen?

Ich glaube, nicht zu wissen, was mein großer Traum ist. Oder es auch nicht wissen zu müssen. Ich habe vielleicht den einen oder anderen Wunsch, den ich auf meiner großen ToDo-Liste noch abhaken möchte. Letztes Jahr in Berlin Dirk Nowitzki einmal live spielen zu sehen war so ein Wunsch. Aber ansonsten?

Ich bin – zumeist – glücklich und zufrieden, genieße die Fahrt und schaue, wo ich ankomme. Allein das sagen zu können, ist schon viel wert.

Frage 10: Was bedeutet für dich „Social Media“?

Die Frage habe ich in den letzten Tagen schon ein paar Mal gesehen. Im Tenor, den ich zustimme, bedeutet „social“ auf keinen Fall eine 1:1-Übersetzung von „sozial“. Social Media sind ein Mit-, aber auch ein Neben- und Gegeneinander, das die guten wie auch die schlechten Seiten eines jeden schnell zu Tage fördern kann.

Und so oft ich manchmal auch über Kommentare und Ansichten ins Grübeln gerate, so akzeptiere ich die persönlichen Meinungen, die dahinter stehen. Auch das gehört dazu. Gleichermaßen verdanke ich dem ganzen Konstrukt aber auch viele schöne Momente mit Menschen, die ich nicht mehr missen möchte, obwohl ich sie in der Kohlenstoffwelt erst einmal paar Mal, flüchtig oder noch gar nicht getroffen habe.

Gemäß den Vorgaben des Stöckchens ist es nun an mir zehn Fragen zu benennen, die ihr euch nun von hier mitnehmen dürft. Denn auch wenn ich mir wünsche, dass Martin, Carrie, Susi und Marco antworten, so ist das alles immer noch ein spaßiger Zeitvertreib.

Frage 1: Wenn ein bestimmter Abschnitt deines Lebens verfilmt werden würde, welcher wäre das und – viel wichtiger – welcher Schauspieler sollte dich dann verkörpern und warum?

Frage 2: Welches ist dein liebstes Satzzeichen?

Frage 3: Wofür kannst du dich von einem Moment auf den anderen begeistern?

Frage 4: Mit welcher deiner Schwächen kannst du überhaupt nicht umgehen?

Frage 5: Wenn du von heute auf morgen alle Social Networks (Facebook, Twitter, Instagram, …) bis auf ein einziges aufgeben müsstest, welches würdest du behalten und warum?

Frage 6: Für welches Lieblingsessen deiner Kindheit würdest du auch heute noch sofort alles stehen und liegen lassen?

Frage 7: Welche historische Persönlichkeit würdest du gerne einmal treffen und warum?

Frage 8: Welche Bedeutung hat Mode für dich?

Frage 9: Was ist deine größte „guilty pleasure“?

Frage 10: Angenommen die Millionen an US-Dollar aus nigerianischer Hand würden endlich auf deinem Konto eintreffen, in welcher Stadt würdest du dir sofort ein City Loft gönnen und warum?

* Ich bin vollauf überzeugt, dass David bei mindestens drei Fragen mich im Sinn hatte ^^

photo credit: Oberazzi via photopin cc

6 Kommentare

  1. Oh, was feine Fragen.

    1. Greife gerne zu, wenn du auch mitspielen magst. Ich würde mich sehr darüber freuen🙂

  2. […] ist Stöckchen-Woche. Nach den 10 Fragen von David wirft mir Daniela nun das nächste Stöckchen zu, bei dem ich 20 Dinge über mich erzählen soll. […]

  3. […] sagen, wenn mir Carolin auch noch einmal zehn Fragen stellen will? Ablehnen, nur weil David einen Tick schneller war, wäre ja mehr als unhöflich … Nun denn, auf in die zweite […]

  4. […] verzichte an dieser Stelle auf ein Weiterwerfen und verweise auf die ersten zehn Fragen, die ich beantwortet habe. Wer sich dort bedienen mag, der greife gerne […]

  5. […] Vor einigen Tagen, gefühlt schon Wochen her, wurden wieder einige Stöckchen durchs Bloggerdorf geworfen. Herausgekommen sind eine Reihe sehr persönlicher Beiträge, die einen noch näher an die Blogger bringen. Eine Reihe von den schreibenden Damen und Herren, kenne ich persönlich und war überrascht, was da nicht alles herausgekommen ist. Wer ein wenig nachlesen mag, dem seinen diese Beiträge ans Herz gelegt. Claudia wirres.net Daniel Jan Daniel zum Zweiten […]

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