Wie Sci-Fi-Autoren unsere Gegenwart vorhersagten – vor 40 Jahren und mehr

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Science Fiction gehört zu den spannendsten Genres der Literatur. Keine andere Gattung lässt uns so sehr von der Zukunft träumen, wie diese. Mit jeder Zeile rücken Zeitmaschinen, Hover Boards, Beamen und Co. näher, sind beinahe greifbar – und dann klappen wir das Buch wieder zu und sind zurück in der Gegenwart.

Gedanken an die Zukunft als Teil des Jobs

Um auf diese Ideen zu kommen, gehört es für Sci-Fi-Autoren zum täglichen Brot, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Zwei, die ihren Job perfekt beherrschten, waren Isaac Asimov und Arthur C. Clarke.

Asimov kennt man zumeist für seine Gesetze der Robotik, die etwa in dem Film „I, Robot“ mit Will Smith massentauglich verarbeitet wurden. Noch dazu stellte er aber immer wieder Thesen über die Gesellschaft und Technik der Zukunft auf. So wie in einem Artikel für die New York Times aus dem Jahre 1964, der die Welt „von morgen“ beschreibt. Seine „Trefferquote“ ist dabei erstaunlich hoch, wie ein Artikel in der Huffington Post nochmals betont.

Arthur C. Clarke hingegen ist nur eingefleischten Nerds bekannt, wobei seine Werke weitaus mehr kennen. „Rendezvous with Rama“ und „The Fountains of Paradise“ gelten als Klassiker der Sci-Fi-Literatur. Seine Zuarbeit zu Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“ half einen der größten Sci-Fi-Filme aller Zeiten zu schaffen. Einen Meilenstein der Filmgeschichte.

40 Jahre zwischen Annahme und Wirklichkeit

Eben jener Clarke gab ABC News 1974 ein Interview, um vor einem massiven Ungetüm von Computer einem Journalisten und dessen Sohn zu erklären, wie die Zukunft aussehen wird. Wie Computer aussehen werden, wenn der Knirps dann erwachsen sei, und wie Technik unseren Alltag definieren wird:

„The big difference when he grows up, in fact it won’t even wait until the year 2001, is that he will have, in his own house, not a computer as big as this, but at least a console through which he can talk to his friendly local computer and get all the information he needs for his everyday life, like his bank statements, his theater reservations, all the information you need in the course of living in a complex modern society. This will be in a compact form in his own house.“

In nur wenigen Sätzen beschreibt er, was heute Fakt ist. Und es geht noch weiter, wenn er eine Selbstverständlichkeit unserer Zeit nennt:

„He’ll take it as much for granted as we take the telephone.“

Am spannendsten finde ich hingegen, wie er die „Computer-Abhängigkeit“ einer sich ständig im Umbruch befindenden Gesellschaft versteht:

„It’ll make it possible for us to live really anywhere we like,“ Clarke said. „Any businessman, any executive, could live almost anywhere on Earth and still do his business through his device like this. And this is a wonderful thing.“

via reddit

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