Digitales Hamburg: Der #tkhh – Vom Online-Schnack zum Sportstammtisch

Gute zwei Jahre lebe ich nun bereits in Hamburg. Zwei Jahre, in denen ich viele interessante Abende auf den diversen Events der Online-, Medien- und Kreativbranche verbringen konnte. Mal von Firmen organisiert. Mal im Rahmen der größeren und kleineren Veranstaltungsreihen. Und erst recht, wenn sich einige Tausendsassa vornehmen etwas auf die Beine zu stellen und zu spontanen Meet-Ups einladen.

Mit „Digitales Hamburg“ möchte ich zum Rundgang durch Hamburgs Digitallandschaft einladen und einen Blick auf die unterschiedlichen Events werfen, die einem Online-Affinen wie auch Neugierigen Freude, Information und neue Kontakte bringen können.

Den Anfang macht der von mir geschätzte und gern besuchte #tkhh.

tkhh

Was ist der #tkhh?

Das Hashtag #tkhh steht synonym für den monatlichen Fußballstammtisch für Twitterati, die über das digitale Spielfeld hinausblicken. So steht es in der Selbstbeschreibung. Im Detail bedeutet #tkhh Twitter Kick Hansestadt Hamburg. Klare Sache, oder?

Nach nunmehr 32 gemeinsamen Abenden ist der #tkhh aber längst keine reine Twitter- und Fußballveranstaltung mehr. Von den Entwicklungen beim Hamburger SV über den FC St. Pauli bis hin zum Aufbau der ProA-Basketballer der Hamburg Towers in Wilhelmsburg, den unterklassigen Ligen und Randsportarten wie Baseball, Rugby und Co. diskutieren 140-Zeichen-Zauberer und Offliner einmal pro Monat abends in einer wechselnden Hamburger Lokalität über das Geschehen in der Welt des Sports.

Es geht um den Austausch und das Kennenlernen

Im Grunde ist es wie der liebgewonnene, traditionelle Doppelpass am Sonntagmorgen. Nur werktags, abends und statt Jörg Wontorra sitzt auch einmal SKY-Fieldreporter und Moderator Rolf Fuhrmann oder Ex-St. Pauli-Kicker Michél Mazingu-Dinzey in der Runde. Dass beide auf Twitter in der Sportecke als gesetzte Größen einer jeden Timeline gelten, macht es noch einfacher, sich vor, während und nach einem jeden #tkhh-Abend mit ihnen weiter auzutauschen.

Was uns schon zum Kern der Veranstaltungsreihe bringt. In aller Ungezwungenheit kann man einander kennenlernen, statt sich während der Bundesliga-Konferenz am Samstagnachmittag nur in 140 Zeichen Lob, Jubel, Leid und Sticheleien um die Ohren zu pfeffern. Nichts lässt sich so schön diskutieren wie die schönste Nebensache der Welt. Erst recht von Angesicht zu Angesicht, wie eine ellenlange Mitgliederliste beweist.

Kein Sport-Crack? Kommt trotzdem!

Gerade darum sind auch Neuzugänge jederzeit willkommen. Andre, Organisator des Ganzen, hat es auf der offiziellen Website zum #tkhh gut zusammengefasst:

Wir sind alle Fans. Manche von uns machen was mit Sport beruflich, die meisten nicht. Manche sind wandelnde Lexika, andere – wie ich – können sich jede Statistik exakt fünf Minuten merken. Uns verbindet Leidenschaft für den Sport – da kann wirklich jeder mitdiskutieren. Also keine falsche Scheu, wir sind keine Versammlung von Statistiknerds.

Die aktuellen Informationen zum nächsten Treff gibt es immer direkt auf Twitter. Einfach dem Hashtag #tkhh nachgehen und schon kommt man direkt ins Gespräch und kann sich gerne für das 33. Treffen Ende September anmelden.

One comment

  1. […] sportaffinen Twitter-Treff Hamburgs habe ich bereits schon einmal ausführlicher vorgestellt. Wer das Auf und Ab des HSV mit anderen Leidensgenossen diskutieren mag, ist hier ebenso richtig […]

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