Social Media Week Hamburg: Meine Sessions auf der #SMWHH

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Ab morgen Früh, 09:00 Uhr, kann man sich für die Sessions der Social Media Week Hamburg anmelden. Meine beiden Einzel-Panels plus Agentur-Thema für achtung! sind vorhin bereits online gegangen und können ebenso wie der weitere Programmplan schon eingesehen werden.

In der Übersicht liest sich das dann wie folgt:

Das Smartphone als zweites Ich: Warum wir nicht mehr ohne können

Datum: Montag, 23. Februar, ab 15:00 Uhr

Ort: Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences- Vortragsraum R 211

Session-URL zur Anmeldung: http://socialmediaweek.org/hamburg/events/das-smartphone-als-zweites-ich-warum-wir-nicht-mehr-ohne-konnen/

Hashtag: #SMWminime

Kein anderes Gadget der letzten zehn Jahre hat uns so sehr geprägt wie das Smartphone. Nichts ist uns näher. Es begleitet uns auf Schritt und Tritt, ist stets an unserer Seite und immer griffbereit. Als mobile Kommandozentrale für die Hosentasche verbindet es uns mit der ganzen Welt und kennt alle unsere Geheimnisse.

Der Durchschnittsnutzer schaut über 130 Mal pro Tag darauf. Man schenkt ihm so viel Aufmerksamkeit und denkt noch häufiger daran, als man zugeben mag. Panik steigt in uns auf, wenn wir nicht wissen, wo es ist. Denn dort, wo es uns als Helfer den Alltag erleichtern sollte, machen wir uns abhängig von seiner Leistung.

Doch wie konnte es soweit kommen? Was ist es, das unseren Puls hochtreibt, wenn wir eine Push Notification bekommen? Ein Erklärungsversuch mit Ergebnissen aus Wissenschaft, Psychologie und eigenen Beobachtungen.

Von digitalen Nomaden und Nachteulen: Wie Agenturen auf die neue Arbeitswelt reagieren können

Datum: Mittwoch, 25. Februar, ab 12:00 Uhr

Ort: Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences – Eventraum

Session-URL zur Anmeldung: http://socialmediaweek.org/hamburg/events/von-digitalen-nomaden-und-nachteulen-wie-agenturen-auf-die-neue-arbeitswelt-reagieren-konnen/

Hashtag: #SMWagencylife

Der klassische “9 to 5″-Job hat schon lange ausgedient. Die Community bestimmt, wann sie Themen setzt. Mit Vorliebe abends. Und so verschiebt sich nicht nur für Community Manager die Hauptarbeitszeit auf “7 to 12″, auch Berater und Co. müssen sich immer flexibler und mobiler zeigen. Das betrifft auch die Lage des Arbeitsplatzes: Büro in Hamburg, Termin in London, danach weiter nach München – und dazwischen immer erreichbar und dabei Mails zu checken. Die neuen Tugenden des Agenturlebens verlangen auch neue Antworten.

Wie kann man damit umgehen, sich immer weiter weg von bekannten Arbeitszeitmodellen und Anforderungen zu bewegen und doch so etwas wie Regelmäßigkeit und Ausgleich für hohe Einsätze zu ermöglichen?

Die Panel-Diskussion mit Vertretern aus Agentur, Unternehmen und Selbstständigen soll helfen die neuen Grenzen zu ziehen.

In love with my camera: Zwischen Narzissmus und „Memento mori“

Datum: Freitag, 27. Februar, ab 13:30 Uhr

Ort: MakerHub

Session-URL zur Anmeldung: http://socialmediaweek.org/hamburg/events/love-camera-zwischen-narzissmus-und-memento-mori/

Hashtag: #SMWselfie

„Generation Selfie“ werden wir genannt. Als egozentrisch bezeichnet. Wir fotografieren überall zu jederzeit und lassen Familie, Freunde und Kollegen bildhaft an unserem Leben teilhaben. Immer am Limit. Immer das Leben genießend. Es ist kein Geheimnis: Das Spiel mit der eigenen Inszenierung hat mit dem Aufkommen von Smartphones und Social Media eine rauschhafte Entwicklung erlebt. “Picture or it didn’t happen” ist das Credo unserer Zeit geworden.

Aber sind wir wirklich so selbstverliebt, wie man uns vorwirft? Liegen die Gründe dafür nicht weitaus tiefer, im Festhalten des Moments, der erst dann als erlebt gilt, wenn wir ihn belegen können?

Im Spannungsfeld zwischen einem stets vorgeworfenem Narzissmus und “anticipated memories” unterscheiden wir uns vielleicht gar nicht so sehr von vorherigen Generationen. Uns stehen einfach nur andere Mittel zur Verfügung. Schließlich ist der Grat zwischen Zeitgeist und der Sehnsucht nach Vergangenem auch nur bedingt etwas Neues. Oder etwa nicht?

Ich freue mich auf jeden Einzelnen von euch!

One comment

  1. […] meinen nun drei Jahren in Hamburg stand ich mehr als einmal auf hiesigen Podien und kann es jedem, der sich auf eine Diskussion einlassen möchte, nur empfehlen. Macht euch […]

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