All Eyes On: „The Chip Shop Awards“

Wie gut kann Werbung sein, wenn man ihr keine Regeln auferlegt, Kundenvorgaben in den Wind geschossen werden dürfen und man sich nicht an Political Correctness abarbeiten muss, um ja niemandem auf die Zehen zu steigen? Ziemlich gut sogar. Und herrlich absurd. Wie sehr, das beweisen die Finalisten und Gewinner des diesjährigen „The Chip Shop Awards„.

Don’t hold back!

Mit seiner Grundregel, dass es keine Regeln gibt, ist der Wettbewerb sozusagen der „Fight Club“ unter den Kreativpreisen. Das Motto „Don’t hold back“ verschreibt sich dem hemmungslosen Ausleben der eigenen Kreativität, „because how do you get recognition for your talent when you haven’t had the opportunity or the clients to demonstrate what you can do?“, wie es im „About“ heißt.

So rather than have anyone bend or break the rules of more exacting awards schemes, we decided the industry needed a platform where anything and everything was allowed. Got an idea that’s brilliant but in horrifically bad taste? Enter it. Come up with an ad addressing an unspeakable news story? We want to see it. Know a client will never have the budget for your concept in a million years? Don’t let it go to waste.

Whatever you’re capable of, don’t hold back.

Allein die Kategorien, in denen man seine Beiträge einreichen konnte, zeugen schon davon, dass es sich hier nicht um die übliche Award-Sause handelt. Während „Best Ad of the Future“ noch relativ harmlos daherkommt, sind „Best vandalism of an existing ad“, „Best ad for something that doesn’t need to be advertised“ oder auch „Best work for a brand you haven’t a hope in hell of winning“ weitaus offener gestaffelt. Bei all der Kreativität muss dennoch betont werden, dass keine dieser Arbeiten von einem Kunden in Auftrag gegeben wurde, noch dass sie es in die offizielle Kommunikation schaffen. Auch wenn es bei einigen Kandidaten echt schade ist.

Wenn ihr demnächst also irgendwo im Netz über eine Anzeige stolpert, die unmöglich von der Marke kommen kann, dann hat sie vielleicht ihren Urpsrung in den „Chip Shop Awards“.

"It sucks to be last" für Virgin Active Gym | Winner "Best Use of Honesty" | Credited Individuals: Dragos Giol / Art Director Khurram Hussain / Copywriter

„It sucks to be last“ für Virgin Active Gym | Winner „Best Use of Honesty“ | Credited Individuals: Dragos Giol / Art Director Khurram Hussain / Copywriter

"Spread The Happy" für Nutella | Commended "Best Use of an Alternative Media Space" | Credited Individuals: Jamie Cartledge, Concept/Design

„Spread The Happy“ für Nutella | Commended „Best Use of an Alternative Media Space“ |Credited Individuals: Jamie Cartledge, Concept/Design

"Exit Sign" für "The Walking Dead" | Contestant "Best Vandalism of an Existing Ad" | Credited Individuals: RPM Collectively

„Exit Sign“ für „The Walking Dead“ | Contestant „Best Vandalism of an Existing Ad“ | Credited Individuals: RPM Collectively

"Shot on iPhone 6" für Apple Inc. | Winner "Ad Most Likely to Get the Chip Shop Awards in Shit Creek" | Credited Individuals: Will Meighan

„Shot on iPhone 6“ für Apple Inc. | Winner „Ad Most Likely to Get the Chip Shop Awards in Shit Creek“ | Credited Individuals: Will Meighan

– alle Fotos via The Chip Shop Awards

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