Instagram bringt Profilseiten: Ob das so gut ist?

Es wurde schon längst gefordert und Instagram hat nun reagiert: Auf Bitten vieler werden diese Woche Profilseiten für User ausgerollt. Aber ich bin noch unentschlossen, ob ich das nun wirklich gut finde oder nicht.

Ich mag Instagram ob seiner unglaublichen Einfachheit und Ausrichtung auf die App selbst. Mit dem Rattenschwanz einer Profilseite geht man einen ersten Schritt in Richtung Web-Mehraufwand, auch wenn wir alle wissen, dass der Schritt hin zu Profilseiten vor allem ein Zugeständnis an all die Unternehmen ist, die sich dort tummeln und teils wirklich tolle Arbeit liefern. NIKE zum Beispiel ist so ein Kandidat und hat bereits eine Seite bekommen. Selbst im Journalismus ist Instagram angekommen, wie das TIME Magazine in seiner Berichterstattung rund um Sandy zeigt.

Was folgt ist nun das eilige Zusammenstellen von Tipps und Tricks für Unternehmen, um sich dort zu präsentieren. Klaus Eck hat eine erste Top10-Liste erstellt, die ganz sicher hilft, aber nicht die Frage löst, ob man als Unternehmen die Bildwelten liefern kann und will, die sich für Instagram-Einsätze anböten.

Der nächste Schritt von Seiten Instagrams – sprich Facebooks – wird dann wohl noch das Aufsetzen von Statistiken sein, wie sie Statigr.am und Co. als Third Party Application durch den Zugriff auf die API noch anbietet. Aber auch hier bleibt es nur eine Frage der Zeit, ehe man die Freiheiten des Anbieters beschneidet.

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